25.07.2021 Hornisgrinde

Immer nach oben schauend, bleibt das Wetter uns auch hold, beschloss eine Gruppe von 12 Personen die Wanderung am Rande des Nordschwarzwaldes anzutreten. Um 8 Uhr ging es  trotz Nebel los in Richtung Freudenstadt zum Seibelseckle 986 m an der Schwarzwaldhochstraße. Von dort ging es zum Aufstieg in Richtung Hornisgrinde die 200 m höher liegt. Nach etwa 1 Stunde erreichte man den Fürstenstein (eine sehr große Sandsteinplatte mit eingemeiselten Daten). Unterwegs konnten die Wanderer sich an den am Wegrand in üppiger Zahl vorhandenen Heidelbeeren bedienen. Nach einer kleinen Rast führte ein Steg über die Moorlandschaft mit vielen verschiedenen Pflanzen, unter anderem in großer Anzahl das Knabenkraut. Nun erreichte die Gruppe den Aussichtsturm in der Nähe des Sendeturmes der Hornisgrinde auf 1158 m  und seinem Windrad. Die Teilnehmer hatten bei schönem Wetter immer eine gute Fernsicht über den Schwarzwald und dem Rheintal. Auch negative Eindrücke über das Waldsterben musste registriert werden. Am Bismarckturm angelangt wurde die Mittagspause im Freien abgehalten. Danach begab man sich auf den anfangs sehr steinigen Abstieg zum schön gelegenen Mummelsee. Hier kühlten sich einige mit einem Eis ab. In der nebenstehenden Kapelle am Mummelsee wurde noch ein kleiner Gesang abgehalten. Erleichtert erfolgte dann der weitere Rückweg auf einem breiten Waldweg zum Ausgangspunkt Seibelseckle. 

Nun besuchte die Gruppe noch das neu erbaute Nationalparkzentrum Ruhestein. Für den Besuch der Ausstellung wäre eine Anmeldung erforderlich gewesen. Deshalb  beschränkte sich der Besuch auf das Infozentrum und den Aussichtsturm. Keine Aussicht auf den Schwarzwald nur Bäume von oben. Der Wanderabschluss wurde dann mit einer Einkehr in der schön gelegenen  Berghütte Lauterbad mit gutem Essen besiegelt.

Die 4 stündige Wanderführung hatte das Ehepaar Müller.

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